Monteverde – Cloud Forrest & Ziplines

Monteverde ist das Gebiet auf der anderen Seite des Regenwaldes von La Fortuna aus. Um dorthin zu kommen, kann man entweder eine Tour mit Jeep und Boot buchen oder mit dem Bus einmal um den Arenalsee herumfahren. Ich habe mich für Zweites entschieden und noch eine Nacht am See eingelegt, was nicht sehr aufregend war, aber ich habe“echtes“ Brot in einer deutschen Bäckerei bekommen.

Der Wald ist Monteverde ist wirklich sehr feucht. Die meisten Bäume sind mit Moos überwuchert und ziehen das Wasser direkt aus den Wolken, die hier sehr tief hängen. Rund 10 Kilometer Wege führen durch den Nationalpark, die man in aller Ruhe in ca. drei Stunden ablaufen kann. Es war eine nette Wanderung. Viele Tiere habe ich dort allerdings nicht gesehen.

Der kleine Ort Santa Elena, in dem die meisten Personen übernachten, bietet Unterkünfte, Restaurants, und Souvenir-Läden, viel mehr gibt es dort aber nicht. In 15 Minuten hat man das Stadtzentrum gesehen. Gefühlt die Hälfte der Leute, die man trifft, sind Touristen, was immer noch nicht so viel ist, denn so viele Leute trifft man hier überhaupt nicht.

Vom Ort aus konnte man eine kleine Wanderung zu einem Baum mit Luftwurzeln machen die sich sehr interessant über einen Bach ausgebreitet haben. Die Wanderung dahin dauert aber auch nur ein paar Minuten und man sollte nicht falsch abbiegen, um nicht erschossen zu werden.

Spektakulär ist die Zipline-Tour von https://www.monteverdeextremo.com/, die ich wirklich empfehlen kann. Die Tour dauert rund 2,5 Stunden (mit Transport 4 h), wobei man immer wieder Strecken laufen und Treppen steigen muss und beinhaltet 16 Ziplines, zwei auf dem Bauch liegend / hängend mit Kopf nach vorne (Superman) und einen Tarzan Swing („Bungee Sprung“ in sitzender Position mit Füßen nach unten).

Es war eine ziemliche Überwindung. Aber sowohl Superman als auch Tarzan Swing waren gar nicht so schlimm wie vorher befürchtet. Zum Glück musste man nicht selber springen, sondern konnte sich wie bei den anderen Seilbahnen einfach setzen und der Guide hat irgendwann einfach das Seil losgelassen. Die paar Sekunden freier Fall waren sehr Adrenalin fördernd, aber sobald das Seil gegriffen hat war es dann doch ganz entspannt.

Zwei Tage haben in Monteverde dann aber auch schon gereicht und so ging es gestern mit Bus und Fähre weiter zur Pazifikküste.

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