Der Osten El Salvadors

Spontanerweise habe ich mich auch noch in den Osten des Landes vorgewagt. Eine dreistündige Busfahrt bringt mich nach San Miguel, eine Kleinstadt mit einem überschaubaren Zentrum. Einzig die Kirche ist meines Erachtens nach sehenswert. Es gibt allerdings sehr viele Kinder, die mir nur allzu gerne geholfen haben, meine erworbenen Litchis aufzuessen.

La Unión ist ein Fischerdorf, dass ein paar schöne Ecken hat, aber sich vor allem wegen des nahen Vulkans lohnt.

Der Vulkan Conchagua ist zwar nicht aktiv. Dafür hat man von dort aus eine eine hervorragende Aussicht auf die Inseln vor der Küste und kann bis Honduras und Nicaragua blicken.

Und man muss noch nicht einmal dafür laufen, denn ein Truck bringt einen die 1200 Höhenmeter bis zur Spitze. Die Fahrt dauert eine Stunde und ist ziemlich holprig, so dass einem schlecht wird, und man muss aufpassen, dass man keine Äste ins Gesicht bekommt.

Ein wenig herumlaufen kann man oben auf dem Berg dann aber schon und läuft durch einen Nadelwald, der aber auch immer mal wieder einzelne Palmen oder Obstbäume beheimatet, sodass man sich einfach mal eine Mango zum direkten Verzehr pflücken kann.

Auf halber Strecke zwischen der Ostküste und San Salvador liegt das kleine Örtchen Alegría, in dem, weil es Sonntag war, mit Markt und allem eine ganze Menge los war. Es war dementsprechend aber auch nicht so einfach hinzukommen, weil am Sonntag doch auch weniger Busse fahren und der Ort nicht gerade an der Hauptstraße liegt. Und eine Stunde in der Hitze auf einen Bus zu warten, macht tendenziell nicht so viel Spaß.

Das nächste Problem war, dass ich keine Unterkunft hatte, weil bei Booking nur ein überteuertes Hotel verfügbar war, Google im Ort aber diverse Übernachtungsmöglichkeiten angezeigt hat. Und so bin ich vier Stationen abgelaufen, bis ich im Garten eines Restaurants ein kleines 1-Zimmer-Apartment bekommen habe.

Wenn man sich nach Alegría begibt, muss man auf jeden Fall die Lagune gesehen haben, die in einem Krater liegt, der ca. 2 Kilometer vom Ort entfernt ist. Also machte ich mich auf den Weg, wurde aber netterweise nach ein Paar Metern direkt von einem Pick-up mitgenommen, sodass der Weg um einiges schneller ging.

Den Rückweg (bergab) bin ich dann gelaufen und auch man nächsten Tag gut nach San Salvador zurückgekehrt.

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