Die Reiseroute

Nachdem ich von mehreren Personen danach gefragt wurde, möchte ich diesen Eintrag nutzen, um über meine geplante Reiseroute zu schreiben. Starten werde ich am 23.03. mit dem Thalys nach Brüssel, von wo aus ich am folgenden Vormittag nach Cancún in Mexiko fliege. Dort habe ich drei Übernachtungen veranschlagt, um die Stadt und Umgebung, unter anderem die alten Maya-Ruinen Chichén Itzá, zu erkunden.

Soweit zu den Tatsachen. Mehr steht nämlich noch nicht sicher fest, da noch nichts Weiteres gebucht ist. Wie ihr aber der Karte entnehmen könnt, habe ich natürlich einen Plan. 😉

Dieser sieht vor, dass ich mich in den Monaten April bis Juni durch ganz Mittelamerika schlängele und mir dort vor allem die alten Maya-Ruinen sowie die den Erzählungen nach atemberaubende Natur mit aktiven Vulkanen, tropischen Wäldern und karibischen Stränden zu Gemüte führe. Mit Überlandbussen möchte ich von Mexiko bis Costa Rica, vielleicht auch bis Panama kommen, was davon abhängt, wie lange ich mir dafür Zeit lasse und wann genau die Regenzeit einsetzt. In einen Taifun möchte ich nämlich nicht unbedingt geraten!

Wenn es mir in Mittelamerika zu ungemütlich wird, geht es weiter nach Ecuador, welches mit seiner Küste am Pazifik, den Hochebenen in den Anden und den Amazonas-Regenwandgebieten gleich drei völlig verschiedene Klimazonen vereinigt. Auch hier werde ich mich auf Natur sowie die ländliche Kultur fokussieren und die Millionenstädte meiden, um das Risiko einer Corona-Infektion möglichst gering zu halten, was im Prinzip für die gesamte Reise gilt. Und wenn man schon mal in der Gegend ist, müssen natürlich auch die zu Ecuador gehörenden Galapagosinseln auf der Liste stehen.

Weiter geht es mit den Ländern Bolivien, Argentinien und Chile, die alle ihre ganz eigenen Reize, Naturschauspiele, Kulturen und Faszinationen bereithalten. Aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vorweg nehmen. Schließlich weiß ich selbst noch nicht genau, welche Routen ich wirklich einschlage, und erst recht nicht, was mir so alles widerfahren wird. Ziel ist es auf jeden Fall, Erfahrungen für’s Leben zu machen und neue Erkenntnisse mit nach Hause zu nehmen. Anfang Oktober möchte in Santiago de Chile zu sein, um von dort den Ozean zu überqueren.

Generell sei an diesem Punkt gesagt, dass das ziemlich viele Länder für den Zeitraum sind und ich nicht weiß, ob ich alles schaffe. Ich dachte mir aber, lieber ein paar mehr potentielle Ziele im Gepäck als zwischendurch gar keinen Plan mehr zu haben. Gerade in der aktuellen Situation, wo ich aus verschiedenen Gründen (Unruhen, Corona, etc.) ggf. bewusst, kurzfristig Ziele auslasse, ist es immer gut, noch ein Land im Petto zu haben. Und wenn ich keinen Bock mehr auf meine Route habe, kann diese ja trotzdem immer noch über den Haufen werfen. Wer weiß!?

Die Monate Oktober bis Dezember sind für Australien und Neuseeland gedacht, sofern dies dann möglich ist. Im Gegensatz zu den amerikanischen Ländern, wo die Einreisebestimmungen aktuell gut machbar sind, käme ich dort im Moment nämlich gar nicht rein. Aber wer weiß, wie es in einem halben Jahr aussieht? Ich hoffe auf das Beste!

Ob drei Monate zu viel oder zu wenig für mehr oder weniger einen kompletten Kontinent sind, werde ich dann wohl sehen. Einige mögen sagen, man könne sich allein für Australien ein ganzes Jahr Zeit nehmen. Das glaube ich gern und werde so wohl nur Ausschnitte erleben können, aber mir geht es auf dieser Reise gerade darum, verschiedene Regionen und Länder zu entdecken. Und an den Stellen, die mir besonders gefallen, bleibe ich halt spontan ein paar Wochen länger! Oder ich fliege halt in den nächsten Jahren nochmal hin.

Der letzte Block meiner Reise im ersten Quartal 2022 steht dann unter dem Motto Südostasien. Hier habe ich mich für die Länder Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos entschieden, da diese relativ gut als Überland-Tour kombinierbar sind. Da ich im asiatischen Raum noch gar nicht unterwegs war, werde ich hier wohl auch nochmal ganz andere Eindrücke und Erfahrungen sammeln können. Ich hoffe, ich kann zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch neue Eindrücke aufnehmen. 🙂

Wenn es die Zeit noch zulässt, wäre am Ende ein Abstecher nach Nepal in den Himalaya noch eine Überlegung, bevor ich dann Mitte März wieder in Deutschland eintrudle, aber das werde ich wohl erst im Laufe der Reise festlegen.

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